Der SELMA
Ansatz
Basierend auf aktuellen therapeutischen Erkenntnissen, individuell angepasst.
Basierend auf aktuellen therapeutischen Erkenntnissen, individuell angepasst.
Training alltagsrelevanter Funktionen wie Gehen Drehen und Dual Task, mit Ansätzen aus LSVT BIG® und PWR! Moves®.

Zertifizierte Wohnraumberatung und -anpassung für mehr Alltagssicherheit und Bewegungsfreiheit.

Hilfsmittel und assistive Technologien gezielt auswählen, erproben und sicher im Alltag integrieren.

Wir analysieren gezielt, welche Maßnahmen jetzt den größten Unterschied machen.
Fähigkeiten gezielt stärken, statt nur auszugleichen.
Therapie dort einsetzen, wo der Alltag stattfindet.


Erst aufbauen, dann erhalten. Zwei Phasen, ein Ziel: sicher und selbstständig zu Hause leben.
Wir kommen zu Ihnen, schauen uns Ihren Alltag und Wohnumfeld an, und legen gemeinsam fest, was zuerst wichtig ist. Dann arbeiten wir wöchentlich 90 Minuten daran: Bewegung, Sicherheit, Hilfsmittel, Wohnung. Am Ende dieser ersten Phase ziehen wir Bilanz: Was wirkt schon, was braucht noch Zeit. Was sollte regelmäßig wiederholt werden?
Was Sie aufgebaut haben, soll weiterhin wirken. Sie üben zu Hause nach Ihrem Plan, wir kommen regelmäßig, je nach Bedarf vorbei: zum Vertiefen, zum Auffrischen, zum Anpassen und für alles, was sich im Alltag neu ergibt. Wenn eine neue Hürde auftaucht, nehmen wir sie gemeinsam.
Bei ärztlicher Verordnung für Ergotherapie im Hausbesuch übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Sofern keine Befreiung vorliegt, fällt die gesetzliche Zuzahlung von 10 € plus 10 % der Behandlungsgebühren an.
Für Maßnahmen wie Wohnraumanpassungen oder Hilfsmittel beraten wir zu möglichen Zuschüssen durch Pflege- und Krankenkasse. Bei Bedarf unterstützen wir die Antragstellung mit unseren ergotherapeutischen Berichten.
Für Selbstzahler:innen orientieren sich die Kosten am 1,3-fachen des GKV-Satzes.

Die S2k-Leitlinie Parkinson-Krankheit empfiehlt Ergotherapie ausdrücklich als Teil der strukturierten Versorgung. Was das konkret im Alltag bedeutet, und warum Hausbesuche klinisch sinnvoll sind, findet sich in diesem Artikel.

Parkinson-Medikamente wirken. Und sie haben Nebenwirkungen. Was das im Alltag bedeutet und wie Betroffene und Angehörige besser damit umgehen können, wird in diesem Artikel behandelt.

PWR!Moves® ist ein evidenzbasiertes Bewegungsprogramm, das gezielt die Fähigkeiten trainiert, die Parkinson am stärksten einschränkt. Hier erfahren Sie, was hinter dem Programm steckt, wie es sich von LSVT BIG® unterscheidet und was Sie selbst täglich tun können.
Gerne stehe wir Ihnen auch über unser Kontaktformular zur Verfügung und rufen auf Wunsch zurück.
Unser Schwerpunkt liegt auf aktivierender, präventiv ausgerichteter Parkinson-Therapie. Vier Fragen helfen einzuschätzen, ob unser Angebot aktuell zu Ihrer Situation passt:
1. Parkinson steht im Vordergrund
Liegt eine ärztlich diagnostizierte Parkinson-Erkrankung vor und prägt diese die Herausforderungen im Alltag stärker als andere Erkrankungen?
2. Die Situation ist medizinisch weitgehend stabil
Ist die medikamentöse Einstellung aktuell ausreichend stabil, um gezielt an Bewegung und Alltag arbeiten zu können?
3. (Teil-) Selbstständigkeit ist noch vorhanden
Können alltägliche Tätigkeiten wie Waschen, Anziehen und Toilettengänge noch überwiegend selbstständig bewältigt werden?
4. Es gibt ein eigenes Ziel
Besteht die Motivation, selbst etwas zu verändern oder erhalten und aktiv an der Therapie mitzuwirken?
Viermal ja? Dann passt unser Ansatz sehr wahrscheinlich gut zu Ihnen.
Für gesetzlich Versicherte können bei ärztlicher Verordnung (Ergotherapie im Hausbesuch) die therapeutischen Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Für Versicherte ohne Zuzahlungsbefreiung fallen 10 % der Behandlungskosten sowie eine Rezeptgebühr von 10 € pro Verordnung an.
Die Behandlung im Hausbesuch erfolgt ausschließlich als Doppelbehandlung (90 Minuten reine Therapiezeit) einmal wöchentlich. Die Zuzahlung beträgt dafür rund 19 € je Termin, bei wöchentlicher Behandlung also etwa 75 bis 80 € im Monat.
Alle Informationen zur ärztlichen Verordnung finden Sie hier.
Für privat Versicherte und Selbstzahler erfolgt die Abrechnung auf Basis des 1,3-fachen Satzes der Vergütungssätze der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Eine Doppelbehandlung im Hausbesuch liegt damit bei rund 243 €.
Sofern eine Erstattung durch die private Krankenversicherung gewünscht ist, empfehlen wir, die Kostenübernahme vor Beginn der Behandlung mit der Kasse zu prüfen. Dafür erstellen wir gerne einen Kostenvoranschlag.
Für Selbstzahler entspricht das bei wöchentlicher Behandlung etwa 970 € im Monat.
Für Wohnraumanpassungen können ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 € über die Pflegeversicherung als wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschusst werden. Verändert sich der Unterstützungsbedarf, kann der Zuschuss für weitere notwendige Maßnahmen erneut beantragt werden.
Hilfsmittel werden bei medizinischer Notwendigkeit häufig von der Kranken- oder Pflegeversicherung bezuschusst oder übernommen. Wir ermitteln mit Ihnen den individuellen Bedarf und unterstützen mit aussagekräftigen Berichten bei der Antragstellung.
Zu Beginn schauen wir uns Ihren Alltag und Ihre Wohnsituation an: Was fällt schwer? Wo bestehen Sturzrisiken? Was möchten Sie möglichst lange selbstständig machen? Daraus legen wir konkrete Therapieziele fest.
Zuerst kümmern wir uns um das, was ein Risiko darstellt und sofort gelöst werden muss, zum Beispiel Sturzgefahren.
Die Therapieeinheit verstehen wir vor allem als Anleitung und gemeinsame Problemlösung. Wir empfehlen und zeigen Übungen, vermitteln praktische Bewegungsroutinen und Strategien, erproben Hilfsmittel und unterstützen dabei, Wohnraumanpassungen vorzunehmen.
> Unsere Therapie setzt eine aktive Mitwirkung auch zwischen den Behandlungseinheiten voraus. Es gibt Hausaufgaben ;)
Die reine Behandlungszeit bei Ihnen vor Ort beträgt in der ersten Phase etwa 90 Minuten (Doppelbehandlung). Hinzu kommen auf unserer Seite die Vor- und Nachbereitung der Termine sowie bei Bedarf die Erstellung therapeutischer Berichte (z.B. für Hilfsmittel oder Wohnraumanpassung), bzw. Abstimmung mit Fachbetrieben und Pflegestützpunkten.
Ja. Angehörige sind ein wichtiger Teil der Versorgung. Wir beraten zu Alltagsstrategien, Sicherheit, Hilfsmitteln und Wohnraumanpassungen und beziehen Sie auf Wunsch in die Therapie ein. Ziel ist dabei auch, den Alltag für Angehörige zu erleichtern und Überlastung vorzubeugen.
SELMA Zuhause unterstützt dabei, das häusliche Umfeld schrittweise an individuelle Bedürfnisse und Alltagssituationen bei Parkinson anzupassen.
Wir beraten bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel und Wohnraumanpassungen und unterstützen bei Bedarf die Antragstellung.
Für die praktische Umsetzung koordinieren wir uns mit lokalen Fachbetrieben und Versorgungspartnern.
Die sichere Nutzung wird anschließend im Alltag erprobt, eingeübt und bei Bedarf angepasst.